bwegt Zeitung bwegte Zeit - Seite 2



DAS BWEGT JOURNAL
AUSGABE 2020
Die Zukunft:
unser Antrieb.
Wenn Sarah morgens mit dem Zug zur Arbeit in die nahegelegene
Großstadt fährt, klappt sie ihren Laptop auf, liest erst einmal ihre
Mails und bereitet sich auf ihr Meeting vor. Dank dem kostenlosen
WLAN in vielen Zügen des Nahverkehrs lässt sie das Auto gerne stehen. Am Bahnhof angekommen schnappt Sarah sich, je nach Wetter
und Laune, ein Leihrad oder nimmt die U-Bahn und kommt ohne
Stau ins Büro.
Mobilität gehört heute für viele Menschen zu den wichtigsten Dingen.
In den kommenden Jahrzehnten wird sie noch an Bedeutung gewinnen. Studien, wie etwa die „Evolution der Mobilität“1 des Zukunftsinstituts im Auftrag des ADAC, haben gezeigt, dass der Personenverkehr
seit Jahren zunimmt. Großstädte wachsen stetig und Pendler strömen
täglich in die Ballungszentren. Gleichzeitig verändern sich die Mobilitätsformen, sie werden intelligenter und individueller. Eine fortschrittliche Verkehrspolitik steht seit langem ganz oben auf der politischen
Agenda.
Visionen und Szenarien, in denen autonome Pkw, Shuttles und Flugtaxis das künftige Stadtbild prägen, haben Experten schon häufig gezeichnet. Bis dies flächendeckend Realität wird, vergeht jedoch noch
viel Zeit. Mit einem wegweisenden Nahverkehrskonzept werden
entscheidende Schritte in Richtung Zukunft bereits heute
gemacht. Denn ein moderner und attraktiver öffentlicher
Nahverkehr unterstützt die persönliche Freiheit und
Selbstbestimmung.
BWEGT IN DIE ZUKUNFT/ZAHLEN UND FAKTEN
HERAUSFORDERUNGEN BEI DER
STRECKEN-NEUVERGABE
4–5
ELEKTRISCH UND EMISSIONSARM –
MOBILITÄT NEU ENTDECKEN
6–7
NEUIGKEITEN UNSERER BWEGT-PARTNER
8–9
OHNE STRESS UNTERWEGS –
MIT DEN TICKETS IM BWTARIF
10
MEIN LIEBLINGSORT IN
BADEN-WÜRTTEMBERG
11
DEUTSCHLANDS WILDEN
SÜDEN ENTDECKEN
2
3
12 – 13
DREI FRAGEN AN …
14
KREUZWORTRÄTSEL/COMIC/BWEGT IM WEB
15
STELLENANZEIGEN
16
In Baden-Württemberg ist das Reisen mit den öffentlichen Nahverkehrsmitteln dank dem bwtarif schon jetzt attraktiver. Wer in mehr als
in einem Verbund unterwegs ist, kann damit sämtliche Regional- und
Nahverkehrszüge, S-Bahnen, Stadtbahnen und Busse nutzen. Kürzere
Taktungen und neue moderne bwegt-Züge sind wichtige Säulen des
innovativen Verkehrskonzeptes des Landes. Bis Dezember 2022 werden mehr als 250 neue Züge auf „Strecke“ gehen.
Damit das Unterwegssein den Bedürfnissen der Menschen angepasst
wird, gilt es, wie auch die ADAC-Studie zeigt, sich auf ein multimobiles
Zeitalter einzurichten. Nur dann wird das Auto für viele nicht mehr
die einzige Wahl sein. Denn angenehm und schnell von A nach B zu
kommen, gelingt mit ihm angesichts überfüllter Straßen und staugeplagter Städte längst nicht mehr überall. Mit einem ausgebauten
Nahverkehr sieht die Sache dagegen ganz anders aus.
1
INHALT
Welches Angebot sich durchsetzt, entscheiden am Ende die Fahrgäste. Umfragen zeigen immer wieder, dass die meisten Menschen in
Deutschland den Ausbau des Nahverkehrs für die wichtigste Maßnahme gegen verkehrspolitische Probleme halten – ganz gleich, ob
auf dem Land oder in der Großstadt. Verlässlichkeit, gute Erreichbarkeit und Pünktlichkeit sind jedoch die entscheidenden Kriterien für
Kunden, um tatsächlich umzusteigen.
ADAC (2017): Die Evolution der Mobilität. Eine Studie des Zukunftsinstituts im Auftrag des ADAC.
In Großstädten und Ballungsräumen haben Menschen
mittlerweile viele Optionen. Doch wie sieht das auf dem Land aus?
Rufbusse, die nur auf Bestellung fahren, Kombibusse, die Menschen
und Waren transportieren, oder Mobilitätskarten, die für alle Verkehrsverbünde gelten: Zukunftskonzepte für den ländlichen Raum.

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